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Samstag, 26. Juli 2014
Nachricht von der EU -Deutsche Übersetzung
Geht es nach der EU wird es noch lange diese Grausamkeiten geben.
Auszug aus dem Schreiben vom 30.4.14:
"Aus diesem Grund werden Tierversuche im Interesse des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor schädlichen Chemikalien noch einige Zeit lang in begrenztem Umfang erforderlich sein. Diese Einschätzung wird in der Richtlinie 2010/63/EU aufgenommen, in der (in Erwägung 10) auf die Notwendigkeit verwiesen wird, auch weiterhin lebende Tiere für den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sowie der Umwelt einzusetzen."
Stellungnahme der EU Komission auf unsere Petition:
30.4.2014
MITTEILUNG AN DIE MITGLIEDER
Betrifft: Petition 1833/2013, eingereicht von Gisela Urban und Gabriele Menzel, deutscher Staatsangehörigkeit, im Namen mehrerer Tierschutzverbände, unterzeichnet von 7 724 Personen, zu Tierversuchen und der REACH-Verordnung
1. Zusammenfassung der Petition
Die Petenten fordern das Europäische Parlament und die Kommission nachdrücklich auf, die Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) nicht mehr anzuwenden. Dieser Verordnung zufolge müssten alle chemischen Stoffe – also auch Stoffe, die bereits vor Inkrafttreten der Verordnung auf dem Markt waren – nach einheitlichen Standards getestet werden. Die Petenten führen an, dass aufgrund dieser Verordnung Millionen von Tieren bei Tests hochgiftiger Chemikalien einen grausamen Tod erlitten, und halten eine Fortsetzung dieser in großem Stil durchgeführten Tierversuche für nicht mit ethischen Grundsätzen vereinbar. Tiere seien Lebewesen, die Schmerzen, Angst und Leid fühlten. Die Petenten führen an, dass Wissenschaftler die Verwertbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen anzweifeln und dass bereits zahlreiche Daten über chemische Stoffe vorliegen, die heranzuziehen und zu analysieren sind, bevor Tierversuche in Erwägung gezogen werden. Es gäbe auch verlässliche Alternativen zu Tierversuchen. Den Petenten zufolge habe die REACH-Verordnung eine Alibifunktion. Sie befreie Politiker und Geschäftsleute aufgrund der Tatsache, dass sie die Standards einhalten, von ihrer Verantwortung. Außerdem täusche sie die Verbraucher, indem sie ihnen vorgaukele, all dies würde zu ihrem Schutz dienen, wo jedoch – den Petenten zufolge – das Gegenteil der Fall sei, da aus den Tests von Giftstoffen an Tieren keine Rückschlüsse auf die Auswirkungen auf Menschen gezogen werden könnten. Der einzige Grund für die Weiterführung von Tierversuchen bestehe darin, dass die Wissenschaft diese Methode bereits so lange Zeit praktiziert habe. Die Petenten fordern die Politiker auf, auf die Bürger Europas zu hören und Tierversuche ein für alle Mal zu untersagen.
2. Zulässigkeit
Für zulässig erklärt am 6. Februar 2014. Die Kommission wurde um Auskünfte gebeten (Artikel 202 Absatz 6 der Geschäftsordnung).
3. Antwort der Kommission, eingegangen am 30. April 2014
Die Petenten fordern das Europäische Parlament und die Kommission auf, die Anwendung der europäischen Chemikalienverordnung REACH zu beenden, da diese Verordnung ihrer Auffassung nach im Widerspruch zu den europäischen Rechtsvorschriften über den Schutz von für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tieren (mit der Richtlinie 2010/63/EU aufgehobene Richtlinie 86/609/EWG) steht und ihren Zweck – den Schutz der menschlichen Gesundheit – nicht erfüllt. Außerdem fordern die Petenten die zentrale Erfassung der vorhandenen toxikologischen Daten über chemische Stoffe, den ausschließlichen Einsatz alternativer Methoden und zusätzliche öffentliche Mittel für die Weiterentwicklung und die Validierung von In-vitro-Tests.
Anmerkungen der Kommission
Bei einer vor kurzem durchgeführten repräsentativen Eurobarometer-Erhebung über die Einstellung der EU-Bürger gegenüber der Umwelt trat zutage, dass die Auswirkungen von in alltäglichen Produkten enthaltenen chemischen Stoffen auf ihre Gesundheit eines der wichtigsten Anliegen der Bürger war.
Die REACH-Verordnung wurde ausgearbeitet, da in Europa viele Jahre lang zahlreiche Stoffe hergestellt und mitunter in sehr großen Mengen in Verkehr gebracht wurden, ohne dass ausreichende Informationen über die von diesen Stoffen ausgehenden Risiken vorlagen. Diese Informationslücken mussten gefüllt werden, damit die mit diesen Stoffen einhergehenden Gefahren ermittelt und ihre Risiken bewertet werden konnten. Außerdem sollten die erforderlichen Risikomanagementmaßnahmen für den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt ergriffen werden.
Die Petenten nehmen ferner Bezug auf eine (nicht repräsentative) Internetumfrage der Kommission, wonach die EU-Bürger Tierversuche nicht unterstützen.
Bei jeder Rechtsvorschrift muss ein Ausgleich zwischen solcherlei voneinander abweichenden gesellschaftlichen Bedürfnissen und Interessen gefunden werden; REACH sorgt für den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt und trägt gleichzeitig den Gesichtspunkten des Tierschutzes in vollem Umfang Rechnung. In der EU-Rechtsvorschrift über den Schutz von für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tieren (Richtlinie 2010/63/EU) ist festgelegt, dass der Einsatz von Versuchstieren auf das erforderliche Minimum zu beschränken und nur in Fällen vorzusehen ist, in denen keine wissenschaftlich zufriedenstellenden Alternativen zur Verfügung stehen. Dieser Grundsatz ist ein zentraler Bestandteil der REACH-Verordnung, die umfangreiche Bestimmungen zur Reduzierung von Tierversuchen enthält. Generell ist in der REACH-Verordnung festgelegt, dass Tierversuche nur als letztes Mittel und nur dann eingesetzt werden dürfen, wenn es ohne den Rückgriff auf In-vivo-Tests keine wissenschaftlich verlässliche Methode gibt, mit der die Auswirkungen einer Chemikalie auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt aufgezeigt werden können. Wenn möglich müssen Informationen über die Toxizität von chemischen Stoffen auf anderem Wege als durch Tests an Wirbeltieren gewonnen werden. Beispielsweise können die folgenden Methoden zum Einsatz kommen:
- Die Nutzung vorhandener Daten: REACH verlangt nicht ausdrücklich, dass Chemikalien, die bereits auf dem Markt sind, erneut getestet werden. Die Verordnung zielt darauf ab, dass alle bereits vorhandenen Informationen über chemische Stoffe gesammelt werden; auch wenn Tests nicht nach den gültigen Standards durchgeführt wurden, können ihre Ergebnisse herangezogen werden, sofern sie als geeignet angesehen werden.
- Der Austausch von Daten: Mit REACH werden Anmelder ein und desselben Stoffes verpflichtet, bereits vorhandene oder neu gewonnene Daten auszutauschen, damit für diesen Stoff nicht mehrmals Tests durchgeführt werden.
- Der Einsatz alternativer Methoden: REACH sieht den Einsatz alternativer Methoden vor, bei denen bereits vorhandene Informationen über verwandte Stoffe für Schlussfolgerungen hinsichtlich eines zu bewertenden Stoffes herangezogen werden (beispielsweise Analysen der chemischen Struktur zur Ableitung bestimmter toxikologischer Eigenschaften („Modelle der qualitativen oder quantitativen Struktur-Wirkungs-Beziehung“), Gruppen von Stoffen, deren Eigenschaften sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ähneln, und Informationen über Stoffe für die Einschätzung der Toxizität anderer Stoffe derselben Gruppe).
- Der Einsatz von In-vitro-Methoden: Wenn mit den oben genannten Mitteln keine ausreichenden Informationen gewonnen werden können, müssen bei neuen Tests – sofern geeignete Verfahren zur Verfügung stehen – In-vitro-Methoden angewendet werden.
Zusätzliche Tierversuche sollten nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn nach Ausschöpfung dieser Möglichkeiten immer noch die Einschätzung überwiegt, dass keine Schlussfolgerung über die Toxizität eines Stoffes gezogen werden kann. Bei höherstufigen Tests (Toxizität bei wiederholter Aufnahme, Reproduktionstoxizität) müssen die Anmelder bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ein Versuchsprogramm einreichen; die Agentur prüft vor der Genehmigung des Programms, ob verwertbare Daten aus anderen Quellen vorliegen und ob mit dem vorgeschlagenen Test die Datenlücke gefüllt werden kann.
Die Kommission überwacht die Funktionsweise dieser Bestimmungen sorgfältig. Die ECHA erstellt alle drei Jahre Berichte über den Einsatz von Alternativen zu im Rahmen von REACH erforderlichen Tierversuchen, wobei der erste Bericht im Jahr 2011 auf der Grundlage der Daten der ersten REACH-Vorlage ausgearbeitet wurde, deren Frist 2010 endete. Der nächste Bericht wird im Juni 2014 veröffentlicht.
In dem Bericht aus dem Jahr 2011 wird bekräftigt, dass die oben genannten Maßnahmen ihren Zweck, den Bedarf an Tierversuchen zu senken, erfüllen. Mit Abstand die wichtigste Quelle eingereichter Informationen sind bereits vorhandene Daten aus Studien, die vor Inkrafttreten der REACH-Verordnung durchgeführt wurden. Der Austausch von Daten ist bei 90 % der Vorgänge erfolgt, die bis zur ersten Frist 2010 eingereicht wurden. Außerdem machten die Anmelder, die Daten für die erste REACH-Vorlage übermittelten, in hohem Maße Gebrauch von diesen Möglichkeiten zur Schließung von Datenlücken, um insbesondere höherstufige Studien (beispielsweise langfristige Tierversuche) zu vermeiden. In dem Bericht wird außerdem deutlich, dass – gegenüber vorangegangenen Schätzungen – relativ wenige neue Studien (1 850 In-vivo-Studien) für REACH durchgeführt wurden und dass zunehmend – wenn sie zur Verfügung stehen – In-vitro-Alternativen für die Endpunkte genutzt werden (beispielsweise bei Haut-/Augenirritationen). Ferner war die Zahl der für höherstufige Tierstudien eingereichten Versuchsprogramme (ca. 700) niedriger als erwartet. Die vorläufigen Daten für den im Jahr 2014 zu erstellenden Bericht weisen darauf hin, dass diese Tendenzen im zweiten Bericht bestätigt werden.
Diese ersten Analysen machen deutlich, dass die Schätzungen der Kommission hinsichtlich des Potenzials alternativer Methoden für die Verringerung der Zahl der im Rahmen von REACH vorgeschriebenen Tierversuche realistisch waren und dass die Gesamtzahl der für toxikologische Tests nach REACH eingesetzten Tiere wohl deutlich unterhalb der Zahl liegen dürfte, von der bei der Ausarbeitung der REACH-Verordnung ausgegangen wurde. Diese Ergebnisse sind ein Beleg dafür, dass die mitunter in der Presse verbreiteten Zahlen (die in der Petition erwähnten 50 Millionen Tiere) auf fehlerhaften Berechnungen beruhten.
Die Kommission überwacht nicht nur den Einsatz von Alternativen für die Zwecke der REACH-Verordnung, sondern sie erhebt außerdem statistische Daten über die Zahl der in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union für Versuchszwecke und für andere wissenschaftliche Zwecke eingesetzten Tiere und legt dem Rat und dem Europäischen Parlament alle drei Jahre einen Bericht über die Verwendung von Tieren für wissenschaftliche Zwecke vor. Bei einem Vergleich der für die Jahre 2005, 2008 und 2011 erhobenen Daten ergab sich, dass die Zahl der Tiere, die für toxikologische Tests in den für REACH maßgeblichen Kategorien (also Erzeugnisse bzw. Stoffe, die hauptsächlich für die Verwendung in der Industrie und im Haushalt bestimmt sind bzw. dort verwendet werden) eingesetzt werden, lediglich einen kleinen Anteil (weniger als 1 %) des Gesamtverbrauchs ausmacht (der Einsatz erfolgt in erster Linie in der biologischen Grundlagenforschung und entsprechenden Studien und in der Entwicklung von Medikamenten). Trotz der Einführung von REACH nahm die Zahl der für diese Zwecke verwendeten Tiere zwischen 2005 und 2011 nicht zu, sondern eher ab.
Die Petenten führen an, dass bereits heute ausreichend Alternativen zur Verfügung stehen, um chemische Tests an Tieren vollständig abzuschaffen und dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht für Beurteilungen der Sicherheit der menschlichen Gesundheit herangezogen werden können.
Alle durch REACH und andere Regulierungsrahmen vorgeschriebenen toxikologischen Tests müssen im Einklang mit international vereinbarten und anerkannten Testmethoden vorgenommen werden. Somit können Daten über Chemikalien lückenlos ausgelegt und verglichen werden. Bislang stützten sich Sicherheitsbeurteilungen von Chemikalien in erster Linie auf Tierstudien, mit denen weitreichende Erfahrungen und historische Kontrolldaten gesammelt wurden. In der Toxikologie ist weitestgehend anerkannt, dass Tierversuche gewissen Einschränkungen unterworfen sind und dass die Ergebnisse nicht in allen Fällen einfach auf den Menschen übertragen werden können. Trotzdem wird allgemein davon ausgegangen, dass Ergebnisse aus Tierversuchen wertvolle Hinweise auf die Gefahren eines chemischen Stoffes geben. Entgegen der in der Petition vertretenen Auffassung besteht in der Wissenschaft jedoch kein Konsens darüber, dass toxikologische Tests zum jetzigen Zeitpunkt vollständig durch Alternativen ersetzt werden können. Für manche Endpunkte stehen bereits validierte und anerkannte In-vitro-Testmethoden zur Verfügung, und es wird davon ausgegangen, dass weitere Methoden (beispielsweise für Tests von Reizwirkungen auf die Haut) entwickelt werden. Viele Methoden befinden sich jedoch noch im Forschungsstadium, und in einem vor kurzem erstellten Bericht der Gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission wurde deutlich, dass insbesondere bei komplexeren Endpunkten in mehreren bedeutenden Bereichen der Toxikologie in naher Zukunft keine Methoden verfügbar sein werden, mit denen die Toxizität ausschließlich auf der Grundlage von In-vitro-Tests prognostiziert werden kann. Aus diesem Grund werden Tierversuche im Interesse des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor schädlichen Chemikalien noch einige Zeit lang in begrenztem Umfang erforderlich sein. Diese Einschätzung wird in der Richtlinie 2010/63/EU aufgenommen, in der (in Erwägung 10) auf die Notwendigkeit verwiesen wird, auch weiterhin lebende Tiere für den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sowie der Umwelt einzusetzen.
Toxikogenomische Ansätze, auf die in der Petition in besonderem Maße verwiesen wird, gründen auf einer vielversprechenden Methodik, mit der potenziell Tierversuche weiter reduziert sowie Zeit und Kosten gespart werden können und die eine bedeutende Rolle als Baustein bei chemischen Sicherheitsbeurteilungen übernehmen kann. Bislang ist die Entwicklung dieser Methodik jedoch noch nicht auf dem Stand, der für eine routinemäßige Anwendung bei vorgeschriebenen Sicherheitstests erforderlich wäre.
In der Petition werden zusätzliche öffentliche Mittel für die Entwicklung und Validierung von Testmethoden ohne Tierversuche gefordert. Aufgrund ihres Engagements dafür, Tierversuche zu reduzieren, erträglicher zu gestalten und zu ersetzen, ist die Kommission im Rahmen ihrer Zuständigkeit bereits in hohem Maße an der Entwicklung, der Validierung und der Förderung von Alternativen beteiligt. Das Europäische Zentrum zur Validierung alternativer Methoden (ECVAM) ist bei der Validierung von Methoden federführend in der EU. Die Kommission hat außerdem im Rahmen des siebten Rahmenprogramms ca. 200 Millionen EUR in die Erforschung der nicht auf Tierversuche gestützten Toxikologie investiert und wird diese Arbeit innerhalb des bevorstehenden Forschungsprogramms Horizont 2020 fortsetzen.
Schlussfolgerungen
Die REACH-Verordnung ist für den wirksamen Schutz der Bürger Europas und der Umwelt vor den Auswirkungen potenziell schädlicher Chemikalien von grundlegender Bedeutung. In der Verordnung wird den allgemeinen Bedenken, die der Richtlinie 2010/63/EU zugrunde liegen, und ihrem lobenswerten Ziel, Tierversuche auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken, vollumfänglich Rechnung getragen. Erste Hinweise lassen darauf schließen, dass die einzelnen, mit REACH eingeführten Maßnahmen zur Erzielung von Fortschritten bei der Verwirklichung dieses Ziels Wirkung zeigen und dass die Zahl der Tiere, die für durch REACH vorgeschriebene Tierversuche erforderlich sind, deutlich unter den ursprünglichen Schätzungen liegt.
Auch wenn immer mehr In-vitro-Methoden zur Verfügung stehen, mit denen erprobte Tierversuche ersetzt werden können, können derzeit nur auf der Grundlage der ohne Tierversuche gewonnenen Daten noch keine verlässlichen chemischen Sicherheitsbeurteilungen vorgenommen werden, sodass in naher Zukunft auch weiterhin begrenzte und gezielte toxikologische Tierversuche erforderlich sein werden.
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Montag, 21. Juli 2014
Nachricht von der EU Kommission
Nachricht der EU Kommission vom 15.7.14
Betrifft: petition Nr. 18331 20L3 (Nummer bitte bei jedem Schriftverkehr angeben.)
Sehr geehrte Frau Urban,
zuerst möchte ich Ihnen herzlich danken für Ihre Teilnahme an unsere Sitzung vom 1. April
2014, in der der Petitionsausschuss die Prüfung Ihrer Petition begonnen hat, unter
Berücksichtigung der schriftlichen und mündlichen Informationen der Kommission. Zu lhrer
Information lege ich eine Kopie der schriftlichen Antwort der Kommission bei.
Im Anschluss an seine Beratungen beschloss der Ausschuss, die Kommission um weitere
Auskünfte zu ersuchen. Der Ausschuss wird die Prüfung Ihrer Petition fortsetzen, sobald er die erforderlichen Informationen erhalten hat.
Ich werde Sie selbstverständlich über alle weiteren Massnahmen im Zusammenhang mit Ihrer Petition auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichen Grüssen
Erminia Mazzoni
Der Anhang in englischer Sprache:
30.4.2014
NOTICE TO MEMBERS
Subject: Petition 1833/2013 by Gisela Urban and Gabriele Menzel (German), on
behalf of several animal protection associations, bearing 7724 signatures, on
animal testing and the REACH Regulation
l. Summary of petition
The petitioners urge the European Parliament and the European Commission to stop the
Regulation on Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals
(REACH). Under this Regulation all chemicals, also those already available before the entry
into force of the Regulation, must be tested according to a uniform standard. The petitioners
claim that millions of animals suffer a cruel death in tests of highly toxic chemicals because
of this Regulation and consider it unethical to continue this massive animal testing. Animals
are living beings capable of feeling pain, fair and suffering. The petitioners claim that
scientists are expressing doubts about the usability of results from animal testing, and that
enormous amounts of data on chemicals are already available which should be used and
evaluated before any animal test is proposed. Also there are reliable alternatives to animal
testing. According to the petitioners the REACH Regulation has an alibi function. It relieves
politicians and businesses from their responsibility because they have met the standards also.
it deceives the customer in that he is told that all this is done to protect him, whereas - as the
petitioners claim - the contrary is the case because testing toxic substances on animals is
completely unsuitable for predictions on reactions in humans. The only reason animal testing
is continuing is that the scientific world has been using this method for so long. The
petitioners call on politicians to listen to the European citizens and stop animal testing once
and for all.
2. Admissibility
Declared admissible on 6 February2 014. Information requested from Commission under Rule 202(6).
3. Commission reply, received on 30 April 20L4
The petitioner requests the European Parliament and the Commission to stop the European
Chemicals legislation REACH as in their view it is in contradiction to European legislation on
the protection of animals used for scientific purposes (Directive 86l609lEEC, now replaced by
Directive20l0/63/EU), and does not fulfill its aim of protecting human health. The petitioners
also ask for central collection of existing toxicity data for chemicals, the exclusive use of
alternative methods and increased public funding for the development and validation of in
vitro tests.
Commission observations
In a recent representative Eurobarometer survey regarding the attitudes of EU citizens
towards the environment, citizens identified as one of their top concerns the impact of
chemicals used in everyday products on their health.
The REACH Regulation was developed because a large number of substances has been
manufactured and placed on the market in Europe for many years, sometimes in very high
amounts, and yet there was insufficient information on the hazards that they pose. There was
a need to fill these information gaps to ensure that it is possible to identify the hazards and
assess the risks presented by these substances, and to put in place the necessary risk management measures in order to protect human health and the environment.
On the other hand, the petitioner refers to a (non-representative) internet consultation by the
European Commission showing that European citizens do not support animal testing.
Any legislation needs to strike a balance between such diverging societal needs and interests and REACH, while ensuring the protection of human health and the environment, gives full consideration to animal welfare aspects. The EU legislation on the protection of animals used for scientific purposes (Directive No 20101631EU) requires that the use of experimental animals is limited to the minimum necessary and restricted to cases where no scientifically satisfactory alternatives are available. This principle is a central element of the REACH regulation which contains extensive provisions designed to minimise animal testing. As a general rule, REACH requires that animal testing be used only as a last resort, in cases when there is no scientifically reliable way of showing the impact of a chemical on human health and the environment without resorting to in vivo tests. Information on the toxicity of
chemicals must be generated whenever possible by means other than testing on vertebrate
animals, i.e.:
- Use of existing data: REACH does not necessarily require new testing of chemicals
that are already on the market. REACH aims to collect all existing information on
chemicals, and even if tests have not been carried out in accordance with current
standards, their results can be used as long as they are considered to provide adequate
information.
- Data sharing: REACH obliges registrants for the same substance to share existing or
newly generated data in order to avoid repeat testing for the same substance.
- Use of non-testing approaches: REACH provides for the use of non-testing approaches
which use available information on related substances to draw conclusions on a
substance under evaluation (e.g. analysis of chemical structure to deduce certain
toxicological properties ("Qualitative or Quantitative Structure-activity relationship
models"), grouping of substances likely to have similar properties and use of
information on some substances to predict toxicity of others in the same group).
- Use of in vitro methods: If sufficient information cannot be obtained by the means
described above, any new testing must use in vitro methods wherever suitable methods
are available.
Only if, after exhausting these possibilities, it is still considered that no conclusion on the
toxicity of a substance can be made, should additional testing on animals be considered. For
higher tier tests (repeated dose toxicity, reproductive toxicity), registrants need to submit a
testing proposal to the European Chemicals Agency (ECHA), which will check, before
approving the proposal, that no useable data exists from other sources and that the proposed test is appropriate to fill the data gap.
The Commission closely monitors the functioning of these provisions. Reports on the use of
alternatives to testing on animals under the REACH Regulation are issued by ECHA every
three years, starting in 201 I on the basis of data from the first REACH submission deadline in 2010. The next report will be published in June 2014.
The 2011 report confirms that the above measures are working to limit the need for animal
testing. By far the main source of submitted information is existing data from studies that
were conducted prior to REACH. Data sharing is used in 90oÄ of dossiers received by the
first submission deadline in 2010. Also, registrants submitting data for the first REACH
deadline made extensive use of these possibilities to filI data gaps, especially in order to avoid higher tier studies (e.g. long term animal tests). The report also shows that, compared to previous estimates relatively few new studies have been conducted for REACH (1850 invivo studies), and that in vitro alternatives are being increasingly used for the endpoints where such methods are available (i.e. skin/eye irritation). Also, the number of testing proposals submitted (ca. 700) for higher tier animal studies was lower than expected. Preliminary data for the 2014 report indicate that these trends will be confirmed by the second report. These first analyses indicate that the Commission estimates of the potential of alternative
approachest o reduce the amount of animal testing required under REACH were realistic and
that the total number of animals used for toxicological testing under REACH is very likely to
be significantly below the assumptions made during the development of REACH. These
results prove that the figures sometimes circulated in the press (e.g. the 50 million animals
cited in the petition) were based on inaccurate calculations.
In addition to monitoring the use of alternatives for REACH purposes, the Commission
collects statistical data on the number of animals used for experimental and other scientific
pu{poses in the Member States of the European Union and presents a Report on the use of
animals for scientific purposes to the Council and the European Parliament every 3 years.
A comparison of the data obtained for the years 2005,2008 and 2011 shows that the number
of animals used in toxicological testing in categories relevant for REACH (i.e.
products/substances used or intended to be used mainly in industry and in the household)
constitutes only a small proportion (less than | %) of the overall use (the main uses being in
fundamental biology studies and research and the development of medicines). The number of animals used for these purposes did not increase, but rather declined, between 2005 and 2011 despite the introduction of REACH.
The petitioner claims that already today, sufficient alternatives are available to abolish
chemical testing on animals entirely and that animal test results are not relevant for safety
assessment for human health.
Any toxicological testing required under REACH and other regulatory frameworks has to be
done in accordance with internationally agreed and accepted test methods. This ensures that
data on chemicals can be consistently interpreted and compared. Up to the present, safety
assessments of chemicals have been based essentially on animal studies, for which there is a large body of experience and historical control data. It is well recognised in the toxicological
field that animal tests have certain limitations, and that results may not in all cases be easily
extrapolated to the human situation; nevertheless, results from animal experiments are
generally considered to give a good indication of the hazards of a chemical substance.
However, contrary to the view expressed in the petition, it is not generally accepted in the
scientific Community that alternatives can completely replace toxicological testing at present.
Validated and accepted in vitro test methods do exist already for some endpoints, and it is
expected that more methods (e.g. for skin sensitisation) will become available. However,
many methods are still in the research stage and, especially in relation to the more complex
endpoints, a recent report by the European Commission's Joint Research Centre showed that, in several important toxicological areas, no methods will be available in the near future to predict toxicity solely on the basis of in vitro testing. Therefore limited animal testing will
still be necessary for some time to ensure the protection of human health and the environment from harmful chemicals. This sentiment is echoed in Directive 20l0/63/Eu which
acknowledges (in recital l0) the continued need to use live animals to protect human and
animal health and the environment.
Toxicogenomic approaches, which are given particular emphasis in the petition, are a
promising methodology with the potential to further reduce animal testing and save time and
costs, and they may play an important role as a building block in chemical safety assessments.
However, they have not yet been developed to a point where they can be used routinely in
regulatory safety testing.
The petition calls for increased public funding for the development and validation of non animal testing. Following its commitment to reducing refining and replacing animal tests, the Commission is already closely involved in the development, validation and promotion of the use of alternatives under its legislation. The European Centre for the Validation of
Alternative Methods (ECVAM) is the leading player in method validation in the EU.
Moreover, the Commission has invested about 200 million Euros in research of animal-free
toxicology under Framework Programme 7 and will continue these efforts in the forthcoming
research programme, Horizon 2020.
Conclusions
REACH is crucial to the effective protection of European citizens and the environment from
the impact of potentially hazardous chemicals. It fully respects the societal attitudes underpinning Directive 2010/63/EU and its laudable ambition to limit animal testing to the
absolutely minimum necessary. Early indications are that the various measures put in place in REACH to ensure that progress is made towards this goal are working, and that the number of animal tests required under REACH is well below initial estimates.
Although the availability of in vitro methods capable of replacing established animal tests is
continuously increasing, sound chemical safety assessments are not yet possible solely on the basis of non-animal data, so that limited and targeted toxicological testing on animals will still be required in the near future.
Ende des Schreibens
Damit werden wir uns nicht zufrieden geben.Tierversuche sind ein Verbrechen an hilflosen Lebewesen. Wir fordern ein Ende der Tierversuche!
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Donnerstag, 18. Juli 2013
Kommitee Antidote Europe Frankreich
Antidote Europe :http://antidote-europe.org/en/
Ausschnitt aus der o.a. Website:
There are many ways in which animals are used in science, but their role as models for predicting human outcome is especially controversial. Read ‘Are animal models predictive for humans?’
- ANTIDOTE EUROPE hat die E.U.-Kommission mehrmals auf die bekannte Tatsache hingewiesen, dass Ergebnisse aus Tierexperimenten nicht auf den Menschen übertragbar sind, nicht einmal auf andere Tierarten. Auch wenn das toxische Risiko chemischer Substanzen noch so lang, noch so gründlich, noch so gewissenhaft an unzähligen Versuchstieren getestet wird, wissen wir noch immer nichts über die Wirkung auf den Menschen. ANTIDOTE EUROPE hat das Scientific Toxicology Program (Wissenschaftliches Toxikologie Programm) entwickelt, kurz STP genannt. STP basiert auf menschlichen Zellkulturen, auf gentechnischem Wissen und DNA-Chips. Mit STP ist es z.B. möglich 100.000 chemische Substanzen in absehbar kurzer Zeit zu testen, und zwar ohne Tiere! Vergleichsweise hat die EU-Kommission 12 Jahre für nur 30.000 Substanzen veranschlagt! Gefährliche und/oder krebserregende Substanzen auszutesten dauert mit den grausamen toxikologischen Tiertests (meist an Nagern) mehrere Monate, ohne verlässliche Resultate zu erbringen. STP dagegen, erbringt sichere Ergebnisse innerhalb weniger Tage. Wenn Sie mehr über ANTIDOTE EUROPE erfahren möchten, informieren Sie sich bitte im Internet. Die Forschungsarbeiten können Sie mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen. Alle Tierschutzorganisationen, besonders die Antivivisektionsvereine, sind aufgerufen, sich mit ANTIDOTE EUROPE zu verbünden, um gemeinsam gegen die Schande Tierversuch vorzugehen. Mit den Erkenntnissen von ANTIDOTE EUROPE, die auch in Medizin und Mikrobiologie Anwendung finden, können Tierversuche bald der Vergangenheit angehören, wenn „man“ nur will. Die Durchsetzung dieser Forschungsprogramme erfordert europaweit massive Druckausübung auf die politischen Entscheidungsträger. Bitte denken Sie daran bei der bevorstehenden Europawahl und der Bundestagswahl im September. Fragen Sie bitte die Abgeordneten aller Parteien, was Sie über ANTIDOTE EUROPE und STP wissen und wie sie dazu stehen. Professor Claude Reiss und Mitarbeiter referierten nämlich mehrmals vor dem Europaparlament über ihre bahnbrechenden Technologien. Fragen Sie bitte auch noch, ob wir alle Chemikalien und Giftstoffe brauchen, die profitgierige Chemie- und Pharmahersteller auf den Markt werfen, ohne Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt. Und, was gesundheitsschädigende Chemikalien in unserem täglichen Leben überhaupt zu suchen haben. Der Nutzen dieser Chemikalien muss kritisch hinterfragt und dann eine Auswahl der wenigen, wirklich unverzichtbaren Substanzen bestimmt werden. Seit Jahrzehnten schon fordern veranwortungsbewusste Forscher und Ärzte das Verbot der wissenschaftlich überholten Tierversuchspraktiken. WARUM hört man nicht auf sie? Weil Tierversuche ein einträgliches Geschäft sind. Deshalb werden Alternativen abgelehnt, schlecht gemacht, deren Validierung hintertrieben! Tierversuche seien unverzichtbar, kolportieren empört die Hersteller und Vermarkter von Tierversuchsprodukten, vereint mit den sonstigen Profiteuren, nämlich den Vivisektoren; den Züchtern von Versuchstieren; den Händlern von teils erschlichenen, teils gestohlenen Tieren; den Herstellern von Spezialfuttermitteln; den Herstellern von Stallungen, Käfigen, Fixiergeräten und sonstigem Zubehör. Unisono beschwören diese Tierversuchsbefürworter auch noch das Horrorszenario, Deutschland verkäme zur Wissenschaftswüste, die Forscherelite wandere ab, Tierversuche würden in andere Länder verlegt, etc. Achtung! Hochkarätige Wissenschaftler/Forscher wandern nur dann ab, wenn die überholte, wissenschaftlich unzuverlässige Vivisektionsforschung weiterhin grosszügig mit Steuer- geldern gefördert wird - gegen den Willen vieler Bürger - , die neue wissenschaftlich zuverlässige Alternativforschung dagegen aussen vor bleibt! STOP dem Tierversuch! Danke für Ihre Aufmerksamkeit
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Wirtschaft
Mittwoch, 17. Juli 2013
Petition "REACH stoppen! Tierversuche abschaffen" ist online
Bitte beteiligt Euch an unserer Petition gegen die Europaeische Chemikalienverordnung „REACH“.
Wir haben die online Petition in englischer und deutscher Sprache gestartet.
Bitte nur entweder auf der deutschen oder auf der englischen Seite unterschreiben.
Die deutschsprachige Petition findet ihr hier:
The petition in english:
http://www.gopetition.com/petitions/stop-reach-no-animal-testing-for-a-failed-chemicals-policy.html
Bitte verbreitet diese Petition.
Es kommt auf jede Stimme an!
Gabriele Menzel, Gisela Urban, Adile Pannicke, Claudia Sunitsch
Weitere Infos auch unter:
http://tierrechte-reach.blogspot.de/ http://tierfreundeohnegrenzen.jimdo.com/reach/
Wir haben die online Petition in englischer und deutscher Sprache gestartet.
Bitte nur entweder auf der deutschen oder auf der englischen Seite unterschreiben.
Die deutschsprachige Petition findet ihr hier:
Petition in deutscher Sprache:
https://www.openpetition.de/petition/online/reach-stoppen-keine-tierversuche-fuer-eine-verfehlte-europaeische-chemikalienpolitik The petition in english:
http://www.gopetition.com/petitions/stop-reach-no-animal-testing-for-a-failed-chemicals-policy.html
Bitte verbreitet diese Petition.
Es kommt auf jede Stimme an!
Gabriele Menzel, Gisela Urban, Adile Pannicke, Claudia Sunitsch
Weitere Infos auch unter:
http://tierrechte-reach.blogspot.de/ http://tierfreundeohnegrenzen.jimdo.com/reach/
Dienstag, 18. Dezember 2012
Die Folgen von REACH
Die Folgen von REACH auf den Welthandel, die Wirtschaft, Arbeitsplätze und den Verbraucher
In der Folge möchten wir auf eine Studie hinweisen, die im November 2005 veröffentlicht wurde.
„REACH teurer für die Welt, selbstmörderisch für Europa“
Die Studie wurde von Angela Logomasini, Director of Risk and Environmental Policy am
Competitive Enterprise Institute für das Institut Hayek (Brüssel) erstellt.
Diese Studie wurde sicherlich im Sinne der betroffenen Wirtschaftsunternehmen erstellt, aber sie ist doch sehr erhellend in Bezug auf die Kosten die REACH verursachen wird, welchen Umfang dieses Programm angenommen hat, welche Auswirkungen es auf die Weltwirtschaft und „Dritte Welt Staaten“ haben wird, auf Arbeitsplätze in Europa und nicht zuletzt in welchem Ausmaß die Anzahl der Tierversuche steigen wird.
Die Studie wurde von Angela Logomasini, Director of Risk and Environmental Policy am
Competitive Enterprise Institute für das Institut Hayek (Brüssel) erstellt.
Diese Studie wurde sicherlich im Sinne der betroffenen Wirtschaftsunternehmen erstellt, aber sie ist doch sehr erhellend in Bezug auf die Kosten die REACH verursachen wird, welchen Umfang dieses Programm angenommen hat, welche Auswirkungen es auf die Weltwirtschaft und „Dritte Welt Staaten“ haben wird, auf Arbeitsplätze in Europa und nicht zuletzt in welchem Ausmaß die Anzahl der Tierversuche steigen wird.
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Zweifel an REACH
Zweifel an Reach sind berechtigt, denn viele
krebserregende, erbgutschädigende Substanzen und hormonelle Schadstoffe
werden weiter vermarktet, obwohl, es sicherere Alternativen gibt. Der
Umwelt und Verbraucherschutz wird nicht in dem Maße zustande kommen, das
Reach gerechtfertigt wäre. Die EU geht mehr auf die Belange der
Industrie, als auf die des Verbrauchers ein, was nicht verwundert, weil
es sich hierbei ja um einen wirtschaftlichen Zusammenschluss von
Industriestaaten handelt, was Vorteile für die Wirtschaft, aber nicht
zwingend Vorteile für die Bevölkerung mit sich bringt. Das Ergebnis von
Reach wird nicht sein, dass schädliche Stoffe gegen unschädliche
ausgetauscht werden müssen. Besorgniserregende Stoffe müssen nicht
zwingend vom Markt genommen werden, auch wenn es alternative Stoffe
gibt, die weniger gefährlich sind. Der Hersteller muss lediglich die
besorgniserregenden Stoffe angemessen kontrollieren. Die Hersteller
dieser Stoffe sollen selbst prüfen ob es Alternativen für die
schädlichen Stoffe gibt, die sie verwenden.
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